Mit dem neuesten Update der Core-Wallet auf Version 3.1 und dem ersten anonymen Proof-Of-Stake überhaupt hat PIVX die Messlatte abermals ein Stück höher gelegt. Mit diesem Update können Nutzer Blockvergütungen durch den Einsatz von zPIV verdienen. Dies wird durch zPoS bzw. Proof-Of-Stake basierend auf Zerocoin ermöglicht: Zum ersten Mal bei einer Kryptowährung.

Keiner anderen Kryptowährung ist dies bisher gelungen. Bisher ist es Kryptowährungen nur gelungen, anonyme Transaktionen mittels Proof-Of-Work-Mining anzubieten. Das bedeutet, PIVX bietet jetzt beides: vollständige Anonymität und PoS-Mining.

Für viele stellt Proof-Of-Stake-Mining (PoS) eine interessante und potenziell lukrative Alternative zum herkömmlichen Proof-Of-Work-Mining dar. In vielerlei Hinsicht verhält es sich bei PoS wie mit Zinsen, welche man für Einlagen auf einem Sparbuch erhält, oder mit Dividenden für Aktien. Durch die Teilnahme am Netzwerk verdient man Blockvergütungen – genau wie beim Mining.

So funktioniert zPIV: Anonymität durch Jetons wie im Casino

 

PIVX setzt eine Art Unterwährung mit dem Namen zPIV ein, welche durch den Einsatz des Zerocoin-Protokolls komplette Anonymität in der Blockchain gewährleistet. Nutzer können in der Wallet Einheiten von zPIV kreieren. zPIVs können in festen Wertstufen wie 1, 5, 10 usw. geschöpft werden. Ähnlich wie Papiergeld funktioniert.

Wenn ein Nutzer diese zPIV an jemanden sendet, erhält der Empfänger normale PIV; ohne, dass dies Transaktion verrät, woher sie stammt. zPIVs existieren nur innerhalb der PIVX-Wallet und können nicht direkt gekauft oder auf einer Handelsbörse gehandelt werden. Ihr Wert entspricht immer 1:1 dem des Wechselkurses von normalen PIV. Anders formuliert, ist zPIV keine eigene Währung, sondern eine Art Casino-Jeton, welcher anonym eingesetzt werden kann.

Man kann es so sehen: Der Transfer von Bitcoins ist mit der Überweisung auf ein Bankkonto vergleichbar. Die Bank hat dann einen Nachweis über die Transaktion und kann diese so nachvollziehen. Bei der Nutzung von zPIV verhält es sich hingegen wie mit Bargeld, das man an einem Bankautomaten abhebt und es einer anderen Person gibt, die das Geld dann wiederum auf ihr eigenes Bankkonto einzahlt.

Anonymität und PoS werden zusammen zPOS

Mit dem Release der neuen Core-Wallet Version 3.1 Anfang Mai 2018 können Nutzer jetzt mit ihren zPIV Blockvergütungen verdienen. In einer Pressemeldung sagte Bryan Doreian, PIVX Community-Lead:

„zPoS ist ein großer Schritt in Richtung einer vollständig dezentralen Kryptowährung, welche den Menschen die Freiheit gibt, ihr Guthaben anonym und sicher zu halten (mit zPIV) und damit gleichzeitig Vergütungen zu verdienen. Es ist wie das eigene Sparbuch, ohne dass Dritte – im schlimmsten Fall Hacker – Einblick in die Vorgänge hätten.“

Des Weiteren verdienen diejenigen Nutzer, welche zPIV anstatt der regulären PIV für Staking einsetzen, eine höhere Vergütung.

Warum wird die Vergütung erhöht? Je mehr Menschen innerhalb des Netzwerkes zPIV nutzen, umso höher ist die Anonymität und Sicherheit des gesamten Netzwerkes.

Beim Umwandeln von PIV in zPIV fällt eine kleine Gebühr an, die mit der normalen Transaktionsgebühr von PIVX vergleichbar ist. Die erhöhte Blockvergütung macht diese niedrigen Gebühren allerdings mehr als wieder wett.

Zu guter Letzt: Der Einsatz von zPIV erfordert ein wenig mehr Aufwand auf Seiten des Nutzers. Daher ist das PIVX-Team der Meinung, dass man für diesen kleinen Mehraufwand auch ein bisschen mehr verdienen sollte.

zPoS ist also keine Nebensächlichkeit. Es ist vielmehr ein großer Schritt in Richtung einer ernstzunehmenden, dezentralen Kryptowährung mit einer faszinierenden Technologie. PIVX gibt wieder einmal die Richtung an.

Wusstet ihr schon? Die Features der neuen Wallet 3.1.0.2